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Der Trifttunnel – hier wird frühere Flößerarbeit spürbar

Der Trifttunnel – hier wird frühere Flößerarbeit spürbar
Der Trifttunnel – hier wird frühere Flößerarbeit spürbar
19,3 km

Der Passauer Stadtteil Hals liegt an der wunderschönen Ilz, direkt an der eindrucksvollen Flussschleife. Nordwestlich von Hals wurde ein künstlicher Flößertunnel, auch Trifttunnel genannt, gebaut, um den Weg für das Holz zu verkürzen, das sonst die lange Ilzschleife entlang geschwemmt werden müsste.

Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet und bis 1926 betrieben wurde diese Trift – diese Wasserstraße – über die Holzstämme auf der Ilz transportiert wurden. Die Triftsperre diente dazu, das auf der Ilz ankommende Holz zu stoppen. An dieser Stelle kam der Trifttunnel ins Spiel, der eine Abkürzung gegenüber dem weiten Weg durch die Halser Schleifen darstellte. Eindrucksvoll erinnern Reste der mächtigen Granitpfeilern an der Triftsperre in Hals an diese Industrieanlage.

Hier laden die Wanderwege zu einer Rast ein, um sich das frühere Treiben vorzustellen. Außerdem kann die Ilz an dieser Stelle überquert werden. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die zwischen den beiden Flussufern gelegene Burgruine Hals und auf die südlich von hier gelegene Burg Reschenstein.

 Tour auf Komoot:

https://www.komoot.de/smarttour/444797

Entfernung: ca. 19,3 km

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